Ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts brachen Wissenschaftler in die Neue Welt auf. Sie hatten keine Waffen mehr im Gepäck wie die Konquistadoren, sondern in ihren Taschen steckten Lupen, Ferngläser oder Pinzetten. Sie waren von Sammelleidenschaft besessen, kamen mit riesigen Sammlungen getrockneter Pflanzen, Insekten oder Objekten der Indianerkulturen nach Europa zurück. Ihr Drang nach Wissen war mit Abenteuerlust gemischt. Sie nahmen teils jahrelange Strapazen auf sich, um die für Europa verborgene Welt des Amazonas zu enträtseln.

Humboldt – Dschungelforscher

Noch heute, über 150 Jahre nach seinem Tod, kennt jedes Kind in Venezuela Alexander Humboldt, den Naturforscher aus Deutschland. Er gilt in mehreren lateinamerikanischen Ländern als der zweite Entdecker. Alexander […]