Erstaunlich: Auf der Erde gibt es bereits 45.000 große Staudämme. Die meisten der großen Flusslandschaften haben damit ihre natürliche Gestalt verloren. Im Amazonasbecken dagegen haben noch Tausende der Flüsse ihren freien Lauf. Nun soll das Amazonas Flusssystem durch eine Vielzahl von Mega-Staudämmen gezähmt werden.

Insbesondere Brasilien setzt auf Wasserkraft. Doch die sensiblen Ökosysteme der Regenwälder im Amazonasbecken wären äußerst gefährdet. Zum Teil würden jetzt noch frei lebende Indigenas ihren Lebensraum verlieren. Solar- und Windenergie könnte einen großen Teil des Strombedarfs in Südamerika decken.

Staudamm im Amazonas gestoppt

Genau zu Olympia haben Umweltschützer und Indigene einen großen Sieg errungen: Der Megastaudamm São-Luiz-do-Tapajós im Herzen des brasilianischen Amazonasgebiets wird nicht gebaut. Ein Riesenerfolg für Regenwald – und für die […]

Protest gegen Amazonas Staudamm

Eine klare Absage von Siemens an eine Beteiligung am Bau des Sao-Luiz-do-Tapajós Staudamm im brasilianischen Amazonasgebiet forderten Greenpeace Aktivisten am 22. Juli 2016 von Konzernchef Joe Kaeser. Die Umweltschützer waren […]