Los Llanos


© Bernd Kulow

Ja, was tun? Wir brauchten eine halbe Stunde bis zum Jeep und dann 2 Stunden bis zum Camp. Martín hielt die Wunde während der ganzen Fahrt mit einem Tempo zu. Das sah nach 2 Stunden alles andere als hygienisch aus.

Es wurde klar: Weder im Jeep noch im Camp gab es Verbandszeug. "Wir nehmen immer Kerosin", war die lapidare Auskunft. Allein weil jemand aus der Gruppe alles im Rucksack hatte, konnten wir einen blutstillenden Verband anlegen und die Wunde sterilisieren.

Fazit: In solch abgelegenen Gegenden kann man im Falle eines Unfalls nicht viel erwarten. Nächstes Mal werde ich Verbandszeug mitnehmen und am besten vorher noch einen Erste Hilfe-Kurs belegen. Autounfälle passieren in diesen Ländern viel zu viele.

Martín überstand die Nacht und die Wunde begann sich zu beruhigen und am nächsten Morgen ging es mit Pferden in die Savanne. > weiter

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© Bernd Kulow

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